Kopf ab oder Tatort Kallersche Gärten

Margeritenbusch_Kallersche_Gaerten

Zwei Stunden lang habe ich neulich Köpfe abgeschnitten. Schnipp. Schnapp. Einen nach dem anderen. Ratsch – auch mal ein ganzes Bündel Blütenköpfe, wenn alles zu spät war. Auf den Knien im Beet rückst du nur ganz mechanisch zum nächsten Busch vor. Oder du wechselst die Stellung, sobald dir bei der ungewohnten Tätigkeit die Knie ächzen. Sonst passiert nicht viel. Die Hände beschäftigen sich wie von selbst. Gedankenwellen fluten sanft hin und her. Schnipp. Schnapp.

Wie gut es tut, ab und zu mal ein paar alte Köpfe abzuschneiden. Genau wie verblühte Gedanken. Die nicht mal schlecht gewesen sind. Sie haben genauso geblüht wie andere und zum Zauber sommerlicher Schönheit beigetragen. Zu ihrer besten Zeit waren sie genau am richtigen Platz. Sie sind gekeimt, waren winzige Knospen, haben sich entwickelt und bekamen Bienenbesuch. Sie haben sich Nahrung und Wasser aus der Erde gezogen, wurden von der Sonne gewärmt und dann im genau richtigen Augenblick – oft wissen Margeritenblüten es ebenso gut wie unsere Gedanken, wann es Zeit ist, die Blütenblätter zu entfalten – haben sie sich der Welt geschenkt. Dann strahlen sie eine Zeitlang vor sich hin. Wie kleine Sonnen erfreuen sie sich an sich selbst und bezaubern jeden der vorbeigeht.

Und eines Tages ist es vorbei. Man sagt ‚sie hatten ihre Zeit‘. Sie verblassen und verdorren, werden zum unansehnlichen Fleck am Strauch.

Komfortzonengrenzen sprengen – so geht’s in fünf überschaubaren Schritten      

flickr_robin_hutton_comfortzone_smallDer Sommer ist die richtige Zeit für ein kleines Abenteuer. Lassen Sie uns Komfortzonengrenzen sprengen…

Ich habe es getan. Hab‘s riskiert. Und muss sagen, es war nicht der leichteste Tag in meinem Leben. Doch jetzt ist es soweit und ich bin stolz drauf wie Bolle. Endlich ist meine höchstpersönliche Komfortzonengrenze gesprengt. Ob es sich gelohnt hat? Tja …

Wie gut kennen Sie Ihre Komfortzone?

Ja genau - diese mentale Kuschelecke, in der wir uns wohl und behütet fühlen. In deren gepolsterten Grenzen wir uns behaglich eingerichtet haben, wie in einer gut belüfteten, blumenmustertapezierten Gummizelle mit Roomservice. It’s safe babe.

Nein – kein Wort gegen Komfortzonen. Sie besitzen vorbehaltlose Berechtigung für jede von uns, der ihre Sicherheit lieb und teuer ist. Sie beschützen uns vor der Gefahr, unsanft zu landen, falls wir plötzlich Lust auf‘s Gleitschirmfliegen bekommen. Sie bewahren vor potentiellem Spott der Welt, beim Drang ad hoc eine flammende Rede zum Schutz der Pandas auf dem Rathausmarkt loszulassen. Auch frustrierenden Anfällen von Selbstmitleid, a la „Siehste, hab’s doch gleich gewusst, der Chefposten ist einfach eine Nummer zu groß für dich“, verwehren Komfortzonengrenzen den Zutritt. Sie bilden unser zuverlässiges Bollwerk gegen all die niederträchtigen Reaktionen, die uns drohen, sobald wir uns ungefragt auch nur einen Zentimeter zu weit aus dem Fenster lehnen.

Doch leider haben Komfortzonengrenzen Löcher...

Damit uns das Lachen nicht vergeht - Humor als Kernkompetenz im Job

Am Dienstag, den 18. Juni 2013 ab 19 Uhr, gestaltet Coaching mit k einen Netzwerkabend bei der Womens Business Lounge Hamburg

Wenn Sie wissen wollen wie Lachen den Start in die Arbeitswoche erleichtert, Konflikte entschärft und wie Humor die Karriere fördern kann, sind Sie herzlich eingeladen zu Impuls-Vortrag, Erfahrungsaustausch und Hands-on-Versuchen.

Vorher erwartet Sie ein kleiner Imbiss und im Anschluss gibt es reichlich Gelegenheit zu Dialog und Networking.

HIER geht's zur Anmeldung. Ich freue mich auf Sie.

 

 

Ausmisten – Ausrichten – Aufbrechen: jedes Jahr von neuem                            

Female Leadership ist in aller Munde – doch Sie erleben in Ihrem Joballtag noch immer mehr graue Theorie als (gut bezahlte) Praxis? Dann wird es Zeit für einen gedanklichen Frühjahrsputz.

Cari E. Guittard lehrt an der Hult International Business School in Dubai. Auch sie hat die Nase voll vom oberflächlichen Feel-Good-Gerede auf Women-only-Konferenzen. Sie fordert auf, aus dem Olymp der kuschelig flockigen Erfolgsmeldungen herabzusteigen und abzutauchen in die echte Arbeit die noch vor uns liegt. Es gelte jetzt, so Guittard, die nächste Generation Führungsfrauen auszubilden, zu inspirieren und zu stärken.

Auf Ihrer Wunschliste für 2013 finden sich reizvolle Ideen:

  • More Women Leaders Capturing and Telling Their Own Stories
    Mehr Frauen in Führungspositionen, neben denen in den Vorstandsetagen, sind gefragt, über um ihre individuellen Wege in die Führung zu berichten. Wie wäre es, wenn Frauen auf allen Stufen der Karriereleiter, auch jene, die in ungewöhnlichen Zusammenhängen führen - in Familienunternehmen, Kommunen oder NGO‘s zum Beispiel - in die Tasten greifen? In Deutschland liest man lebendige Geschichten zum Beispiel in SaalZwei
  • Leadership Paths Focused on Strengths and Skills
    Frauen ver(sch)wenden außerordentlich viel Energie darauf, Schwächen zu kaschieren statt sich konsequent auf ihre Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen. Wechseln Sie die Perspektive, parken Sie Ihre Schwächen für eine Weile vor der Stadt und treiben Sie Ihre Weiterentwicklung gezielt in die richtige Richtung. Richtig meint: Es bringt Sie persönlich und Ihr Unternehmen voran. Wenn Sie darüber mit Ihrem Chef/ Ihrer Chefin sprechen, werden Sie rascher das Ok, die Zeit und das Budget für Ihre nächste Weiterbildung genehmigt bekommen.
  • Men Need to Be Part of the Conversation and Help Drive the Solutions
    Im Eifer des Gefechts kommt es vor, dass wir mit gleichen Waffe zurückfeuern, die wir zu ächten angetreten sind. Separatismus at it‘s best heißt, dass wir Männer zu Frauen-Führungsforen nicht einladen, geschweige denn, sie zu Wort kommen lassen. Wir verschenken die Chance, die Ressourcen von Männern zu nutzen. Männer, die Töchter haben, die Waren oder Dienstleistungen an Frauen verkaufen oder an entscheidenden Schaltstellen der Unternehmen zu unseren Gunsten Einfluss nehmen können, gehören mit ins Boot. Also – Köpfe auf! Türen auf! Hören wir einander zu! Reden wir miteinander! Mein letztes Erfolgserlebnis der Womens Business Day in Hamburg.

 

Wenn Sie persönlich Ausmisten – sich Ausrichten – Aufbrechen wollen, dann ist der Frühjahrsputz für Ihre Karriere die richtige Entscheidung für Sie. Vereinbaren wir einen Termin 040-30036781 oder per Mail