k wie kindisch?!

Neulich habe ich mein Patenkind bei ihrem Versuch beobachtet, auf einen Tisch zu steigen. Sie hat gerade ihr erstes Jahr vollendet und das mit dem aufrechten Gang klappt noch nicht richtig. Da ist noch ganz viel Versuch und Irrtum. Auf alle Viere stellen. Füße an den Körper heranrücken. Po in die Luft strecken. Spitzen Winkel zwischen Händen und Füßen bilden. Und dann hoch. Wackeln. Ausbalancieren. Stehen. Super. Manchmal hält das noch nicht so lang in der Senkrechten und die Schwerkraft siegt. Plumps. Noch mal von vorn das Ganze. Und dann gibt es noch die Variante, nach nahe liegenden Stuhlkanten, Wandflächen, Tisch- oder Erwachsenenbeinen zu hangeln und sich daran hochzuziehen. Und nach dem zweiten Versuch kommt der dritte, der vierte, …

 

k wie kippen

Ja, manchmal wähnen wir uns in Sicherheit mit unseren felsenfesten Erwartungen und gründlich durchdachten Planungen. Bis unser Gegenüber uns einen Ball zuwirft, der schon im Anflug nach Risiko und Flexibilität riecht.

Erst neulich:
Es wird ein komplexes strategisches Projekt gestartet, das den Markterfolg gewaltig ankurbeln soll. Die Projektleiterstelle muss deshalb unbedingt mit der richtigen Person besetzt werden. Doch der Personalmarkt für die erfahrenen Experten ist leer gefegt – im Unternehmen und extern. Jetzt tagt der Vorstand. Ratloses Achselzucken. Endlose Debatte. Woher nehmen und nicht stehlen?

k wie Kekse

Mit Veränderungen ist es wie mit dem Kekse backen.

Man braucht dazu:

Die Entschlossenheit, diesmal wirklich anzufangen. Und es nicht wie in der Adventszeit im letzten, vorletzten und vorvorletzten Jahr doch wieder zu verschieben.

Eine sinnlich fassbare Vorstellung vom Ergebnis - knusprig, duftend, glänzend mit Schokoladenüberzug .... hmmm!