und außerdem

Damit uns das Lachen nicht vergeht - Humor als Kernkompetenz im Job

Am Dienstag, den 18. Juni 2013 ab 19 Uhr, gestaltet Coaching mit k einen Netzwerkabend bei der Womens Business Lounge Hamburg

Wenn Sie wissen wollen wie Lachen den Start in die Arbeitswoche erleichtert, Konflikte entschärft und wie Humor die Karriere fördern kann, sind Sie herzlich eingeladen zu Impuls-Vortrag, Erfahrungsaustausch und Hands-on-Versuchen.

Vorher erwartet Sie ein kleiner Imbiss und im Anschluss gibt es reichlich Gelegenheit zu Dialog und Networking.

HIER geht's zur Anmeldung. Ich freue mich auf Sie.

 

 

Ausmisten – Ausrichten – Aufbrechen: jedes Jahr von neuem                            

Female Leadership ist in aller Munde – doch Sie erleben in Ihrem Joballtag noch immer mehr graue Theorie als (gut bezahlte) Praxis? Dann wird es Zeit für einen gedanklichen Frühjahrsputz.

Cari E. Guittard lehrt an der Hult International Business School in Dubai. Auch sie hat die Nase voll vom oberflächlichen Feel-Good-Gerede auf Women-only-Konferenzen. Sie fordert auf, aus dem Olymp der kuschelig flockigen Erfolgsmeldungen herabzusteigen und abzutauchen in die echte Arbeit die noch vor uns liegt. Es gelte jetzt, so Guittard, die nächste Generation Führungsfrauen auszubilden, zu inspirieren und zu stärken.

Auf Ihrer Wunschliste für 2013 finden sich reizvolle Ideen:

  • More Women Leaders Capturing and Telling Their Own Stories
    Mehr Frauen in Führungspositionen, neben denen in den Vorstandsetagen, sind gefragt, über um ihre individuellen Wege in die Führung zu berichten. Wie wäre es, wenn Frauen auf allen Stufen der Karriereleiter, auch jene, die in ungewöhnlichen Zusammenhängen führen - in Familienunternehmen, Kommunen oder NGO‘s zum Beispiel - in die Tasten greifen? In Deutschland liest man lebendige Geschichten zum Beispiel in SaalZwei
  • Leadership Paths Focused on Strengths and Skills
    Frauen ver(sch)wenden außerordentlich viel Energie darauf, Schwächen zu kaschieren statt sich konsequent auf ihre Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen. Wechseln Sie die Perspektive, parken Sie Ihre Schwächen für eine Weile vor der Stadt und treiben Sie Ihre Weiterentwicklung gezielt in die richtige Richtung. Richtig meint: Es bringt Sie persönlich und Ihr Unternehmen voran. Wenn Sie darüber mit Ihrem Chef/ Ihrer Chefin sprechen, werden Sie rascher das Ok, die Zeit und das Budget für Ihre nächste Weiterbildung genehmigt bekommen.
  • Men Need to Be Part of the Conversation and Help Drive the Solutions
    Im Eifer des Gefechts kommt es vor, dass wir mit gleichen Waffe zurückfeuern, die wir zu ächten angetreten sind. Separatismus at it‘s best heißt, dass wir Männer zu Frauen-Führungsforen nicht einladen, geschweige denn, sie zu Wort kommen lassen. Wir verschenken die Chance, die Ressourcen von Männern zu nutzen. Männer, die Töchter haben, die Waren oder Dienstleistungen an Frauen verkaufen oder an entscheidenden Schaltstellen der Unternehmen zu unseren Gunsten Einfluss nehmen können, gehören mit ins Boot. Also – Köpfe auf! Türen auf! Hören wir einander zu! Reden wir miteinander! Mein letztes Erfolgserlebnis der Womens Business Day in Hamburg.

 

Wenn Sie persönlich Ausmisten – sich Ausrichten – Aufbrechen wollen, dann ist der Frühjahrsputz für Ihre Karriere die richtige Entscheidung für Sie. Vereinbaren wir einen Termin 040-30036781 oder per Mail

 

 

 

 

 

Comply or Die oder Zurück ins Büro                                                                                                               

 

Kontrolle im Büro

Eine interessante Back-to-the-roots Entwicklung greift Kara Swisher in Ihrem Artikel Physically together auf. Sie kommentiert und veröffentlich das YAHOO Memo, das CEO Marissa Mayer gerade an ihre Mitarbeiter versenden ließ. In diesem Memo fordert Mayer dazu auf, in Zukunft wieder Seite an Seite zu arbeiten und will damit dem flexiblen Home-Office-Treiben ein Ende setzen.

Diskussionsstoff auch für Deutschland, nicht nur in der stets aktuellen Frage vieler ambitionierter kompetenter Business-Frauen, die täglich um die Vereinbarkeit von Job und Familie ringen.

 

Keine Frage:

  • Jeder Dienstleister sollte für seine Kunden komfortabel erreichbar sein.
  • Jeder Mitarbeiter sollte sich den Interessen des Unternehmens verpflichtet fühlen, auf dessen Gehaltsliste er steht.
  • Bei aller Virtualität der Zusammenarbeit braucht es Gelegenheiten, in den Kollegen und Chef physisch zusammentreffen. Erfahrene Teamleiter und Projektmanager wissen, dass jedes virtuell geführte Team reibungsloser zusammenarbeitet, wenn die Menschen im Team sich persönlich kennen.

Jedoch:

  • Erreichbarkeit sollte 2013 keine Frage der persönlichen Anwesenheit im Büro mehr sein, technische Möglichkeiten zur erfolgsorienterten Collaboration sind genug vorhanden.
  • Auch wenn, wie Mayer es begründet, 'Kommunikation und Zusammenarbeit wichtig sind' lässt sich aus der 'Notwendigkeit, Seite an Seite zu arbeiten' wirklich eine „jetzt-alle-zurück-ins-Büro-Doktrin“ ableiten? Braucht es nicht andere Werkzeuge, um Commitment zur Aufgabe und zum Unternehmen sowie Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter und Kollegen zu vertiefen?
  • Nutzen Team- und Projektleiter ausreichend Meßkriterien und –instrumente, um realistisch einzuschätzen, dass nicht nur Aufgaben zielgerichtet erledigt werden sondern auch der gemeinsame Unternehmenszweck im Fokus bleibt?

Sollten wir deshalb nicht besser darüber nachdenken, wie es Führungskräften gelingen kann:

  • den Sinn einer Aufgabe so zu verdeutlichen, dass eigener Antrieb beim Mitarbeiter entsteht, mitzugestalten
  • Flexibilität der Arbeitszeiten und -orte für beide Seiten so auszuhandeln, dass Motivation und Zielerfüllung Hand in Hand gehen
  • alles zu unternehmen, dass die Instrumente, die virtuelle Teamarbeit unterstützen sollen, nicht nur schick und trendy sind, sondern diesem Zweck auch angemessen. Und wie Mitarbeiter – auch jene jenseits der Generation ‚Digital Cowboys‘ – einen echten Anreiz bekommen, diese zu nutzen?

Das braucht viel Gesprächsbereitschaft, Kommunikationstalent und Reisefreudigkeit der Chefs – vielleicht sogar bis in die Homeoffices. So werden Führungskräfte zu Moderatoren von Prozessen und Ergebnissen. Und weniger zu Kontrollettis.

Uns interessiert:

  • Wie halten Sie es mit der Anwesenheitspflicht am Arbeitsplatz?
  • Wann ist für Sie ein Auftrag erfolgreich abgeschlossen?
  • Wie schaffen Sie eine Kultur der Zusammengehörigkeit im Sinne des Unternehmenszwecks?
  • Stimmen Sie Marissa Mayer zu, dass eine Partizipation an der Unternehmenskultur nur durch persönliche Anwesenheit im Büro möglich ist?

Für alle Frauen, die 2013 viel vorhaben: Geld stinkt nicht!

 

Ein wirklich treffender Artikel flattert mir
gerade über Saal Zwei ins Haus

Danke Ladies für Euer großartiges Lesefutter
in diesem Jahr.

The gender pay gap – natürlich ist schon sooo
viel darüber gesprochen worden. Jetzt ist es Zeit zu handeln.

Unter dem Titel “How to attack the gender gap“ geht es mit ersten Tipps gleich klar zur Sache:

  1. Nennen Sie niemals zuerst Ihre Gehaltsvorstellung als festen Betrag.
  2. Bieten Sie eine Bandbreite an, wenn man es doch aus Ihnen herausgeleiert hat.
  3. Nennen Sie nicht das Gehalt aus Ihrem letzten Job, es sei denn, Sie werden explizit danach gefragt.
  4. Nutzen Sie Begriffe wie „Einstiegsangebot“ – das lässt Ihnen Verhandlungsspielraum.
  5. Sagen Sie niemals sofort Ja zu dem, was man Ihnen anbietet.

Gehören Sie auch noch zu denjenigen, die Fragen für nicht ladylike halten? Vergessen Sie es. Hier hatte ausnahmsweise mal jede Oma recht, die Ihnen mit auf den Weg gegeben hat: „Mädchen, wer nicht fragt, der nicht gewinnt.“ Das gehört zu einem souveränen Auftritt einfach dazu.

Wirft man uns Zickigkeit vor, sobald wir tough verhandeln - sei's drum. Dann lächeln wir halt dabei und behalten unser handfestes Ziel entspannt im Auge.

Klingt das nicht nach einem guten Vorsatz für 2013?

Damit vielen Dank allen Leserinnen und Lesern, Klientinnen und Klienten für ein ereignisreiches 2012, Ihnen allen entspannte Feiertage und ein entschlussfreudiges neues Jahr.

Ihre Katrin Klemm